Anfängerregeln
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Philosophie

  Tosho-gu - Schrein

  in Nikko / Japan

 

Anfängerregeln:

Habe immer irgendein Körperteil verpflastert, auch wenn es überhaupt nicht verletzt ist. Das vermittelt dem Sensei den Eindruck dass Du hart trainierst.

Trage immer einen Ausdruck kontrollierten Schmerzes. Wenn Dich Dein Sensei dann nach Deinem Befinden fragt, sag ihm, er solle sich keine Sorgen machen. Sand in der Unterhose bzw. im BH können hierbei unterstützend wirken.

Drei Bonuspunkte gibt es für einen Kiai durch sandige Zähne. Falls Dein Sensei jemals ein Buch geschrieben hat, trage es immer mit Dir herum. Du musst es nicht unbedingt lesen, Hauptsache es schaut abgegriffelt aus.

Übe immer an einer Grundtechnik wenn Dein Sensei das Dojo betritt. Wenn er geht, kannst Du wieder an der fortgeschrittenen Technik praktizieren, die Du noch nicht machen solltest.

Lache immer herzlich, wenn Dein Sensei eine lustige Geschichte zum Besten gibt, auch wenn er sie schon 857 mal vorher erzählt hat.

Verbeuge Dich jedes mal, wenn Du am Büro des Sensei vorbeikommst, auch wenn die Tür geschlossen ist. Es könnte sein, dass er durchs Schlüsselloch schaut.

Sollte es jemals passieren, das Du das Dojo nach Trainingsbeginn betrittst, schau auf Deine Uhr, schüttle sie ein paar Mal, halte sie an dein Ohr, und werfe sie dann entsetzt in den Mülleimer. Diese Routine solltest Du solange vor dem Spiegel üben, bis Du in der Lage bist, auf der Stelle den Ausdruck eines ungläubigen Schocks in Deinem Gesicht zu erzeugen.

Nach einem besonders langem Verweilen im Seiza, täusche immer vor, das Dir die Füße eingeschlafen sind, auch wenn dem nicht so ist. Damit verhinderst Du, das der Sensei das nächste Mal die Zeit verlängert.

Frage Deinen Sensei niemals, wie eine bestimmte Technik funktioniert, Du läufst Gefahr, dass er sie an Dir demonstriert. Bring jemand anders dazu nachzufragen, und lache Dich krank, wenn der Sensei ihn kurz darauf durchs Dojo knallt.

Vergesse nie: Eine der wichtigsten Aufgaben für einen Schüler ist es, dafür zu sorgen, das sich sein Sensei nicht öffentlich blamiert. Darum trage immer Sorge dafür, dass der alte Herr u.a. nicht vergessen hat, seinen Reißverschluss hochzuziehen.

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