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Die Geschichte der
Karate-Abteilung beginnt eigentlich schon lange vor dem Gründungsjahr 1967. Da
exisistierte eine Gruppe von jungen Leuten, die sich begeistert verschiedenen
Budo-Disziplinen verschrieben hatte und gemeinsam bzw. in unterschiedlichen
Gruppen im Bartholomäusschulhaus am Wöhrder See trainierte. Diese Gruppe nannte
sich Jiu Jitsu u. Karate Club Nbg. e.V und wurde damals von Hermann Groh
geführt. 1964 trat ihr der bereits erfolgreiche Judoka Klaus Schilz bei. 1965
folgten Josef Schäfer und ein Jahr später Hans Feuerlein und Klaus Heerklotz
(Mitglied bis E. 1969). Man trainierte in einer Gruppe von etwa 30 Leuten, wo
man vor der Frage stand, was Karate denn eigentlich sei. Die Gruppe der Judokas
trainierte meist parallel im gleichen Raum.
Unvergessen sind die Leiden der ersten
Lehrgänge mit Trainern von außerhalb und unvergessen bleibt die rauhe
Wirklichkeit der frühen Jahre.Spektakulär war 1966 der 2. Platz
von Hermann Groh (noch Weißgurt) bei der deutschen Meisterschaft, wo er im
Finale gegen H. Frank (2. Dan Kiokushinkai, Schweinfurt) verlor. Nach dem Training traf man sich
regelmäßig in der Gaststätte in der Bartholomäusstraße, gegenüber dem Schulhaus.
Ein Thema bei den Gesprächen war regelmäßig auch der mögliche Besitz einer
eigenen Trainingshalle. Und dann lief alles recht schnell. Nachdem die
Fusionsabsichten zweier großer Nürnberger Vereine bekannt wurden und diese
Vereine außerdem planten, eine Judoabteilung zu gründen, ergriffen Klaus Schilz
und Hermann Groh die Initiative. Sie führten erfolgreich die Verhandlungen und
erreichten, dass auch für die Karate-Gruppe eine vernünftige
Trainingsmöglichkeit in der neuen Konstellation vorhanden war. So wurde 1967 aus dem ASV
Süd, dem TV 1873 Nürnberg der
Großverein SV 1873 Nürnberg-Süd
e.V. in welchem nun auch die Karatekas
des Jiu Jitsu u.
Karate Club Nbg. eine neue Heimat
fanden. |