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Karate Zentrum im SV 1873 Nürnberg Süd e.V.

 

Technische Daten der Karatehalle

  • ca. 380 m2 Trainingsfläche
  • Stoßgedämpfter Teppichboden
  • ca. 25 m2 Spiegelfläche
  • ca. 45 m2 Sprossenwände
  • 4 Sandsäcke

Shiomitsu-Lehrgang 08.10.2005

 

Kinder beim Training

 

Kinder beim Training

 

Fensterseite zum japanischen Garten

 

 

Spiegelwand und Sandsäcke

 

 

Chronik der Karate-Abteilung des SV 1873 Nürnberg-Süd

 

Die Geschichte der Karate-Abteilung beginnt eigentlich schon lange vor dem Gründungsjahr 1967. Da exisistierte eine Gruppe von jungen Leuten, die sich begeistert verschiedenen Budo-Disziplinen verschrieben hatte und gemeinsam bzw. in unterschiedlichen Gruppen im Bartholomäusschulhaus am Wöhrder See trainierte. Diese Gruppe nannte sich Jiu Jitsu u. Karate Club Nbg. e.V und wurde damals von Hermann Groh geführt. 1964 trat ihr der bereits erfolgreiche Judoka Klaus Schilz bei. 1965 folgten Josef Schäfer und ein Jahr später Hans Feuerlein und Klaus Heerklotz (Mitglied bis E. 1969). Man trainierte in einer Gruppe von etwa 30 Leuten, wo man vor der Frage stand, was Karate denn eigentlich sei. Die Gruppe der Judokas trainierte meist parallel im gleichen Raum.

Unvergessen sind die Leiden der ersten Lehrgänge mit Trainern von außerhalb und unvergessen bleibt die rauhe Wirklichkeit der frühen Jahre.

Spektakulär war 1966 der 2. Platz von Hermann Groh (noch Weißgurt) bei der deutschen Meisterschaft, wo er im Finale gegen H. Frank (2. Dan Kiokushinkai, Schweinfurt) verlor.

Nach dem Training traf man sich regelmäßig in der Gaststätte in der Bartholomäusstraße, gegenüber dem Schulhaus. Ein Thema bei den Gesprächen war regelmäßig auch der mögliche Besitz einer eigenen Trainingshalle. Und dann lief alles recht schnell. Nachdem die Fusionsabsichten zweier großer Nürnberger Vereine bekannt wurden und diese Vereine außerdem planten, eine Judoabteilung zu gründen, ergriffen Klaus Schilz und Hermann Groh die Initiative. Sie führten erfolgreich die Verhandlungen und erreichten, dass auch für die Karate-Gruppe eine vernünftige Trainingsmöglichkeit in der neuen Konstellation vorhanden war.

So wurde 1967 aus dem ASV Süd, dem TV 1873 Nürnberg der Großverein SV 1873 Nürnberg-Süd e.V. in welchem nun auch die Karatekas des Jiu Jitsu u. Karate Club Nbg. eine neue Heimat fanden.

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